Ziele machen glücklich!


Mythos, oder Wahrheit?

Warum um alles in der Welt stecken wir uns ständig neue Ziele und begnügen uns nicht mit dem, was wir können? Zuerst sind es die 10km, die wir unbedingt am Stück laufen möchten; kaum erreicht, soll das Ganze mit dem ersten offiziellen 10-KM Wettkampf abgeschlossen werden. Doch schon wenige Meter nach der Ziellinie ist da nur ein Gedanke im Kopf „eigentlich sollten die 21,1 km doch auch machbar sein“!

Kennt ihr das? Ist es euch womöglich auch so ergangen?

Der Reiz nach „schneller, weiter, höher“ liegt in der Natur des Menschen. Wir streben ständig nach Mehr – doch macht das glücklich? Ich denke nicht. Aber darum geht’s ja auch eigentlich gar nicht, denn es geht um Ziele und ich bin sicher, dass Ziele (sofern sie einigermassen realistisch und erreichbar sind) glücklich machen.

Dabei kann ich eigentlich nur von mir erzählen; ich setze mir ständig neue Ziele.

Ich möchte mich weiterentwickeln, bin sehr experimentierfreudig und meistens offen und total begeisterungsfähig für eine neue Herausforderung. Ich möchte Dinge erleben, Dinge ausprobieren und einfach fühlen.

Mit dem „Projekt Zuckerfrei“ habe ich einen Anfang gewagt. Zwei Wochen habe ich auf sämtliche Süssigkeiten verzichtet, vom Apfel bis hin zur Schokolade und dem überaus leckeren Crema di Balsamico – und erstaunlicherweise ging es total gut! Ich fühlte mich wohl auch unter anderem weil ich wusste, dass ich meinem Körper etwas Gutes tue.

Tja, dann kamen „leider“ meine Ferien in Florida und das Projekt musste unterbrochen werden. Es MUSSTE unterbrochen werden, ungelogen! Ich habe die Lebensmittelläden durchforscht nach „gesunden“ Lebensmitteln, Lebensmittel ohne Zucker. Ganz egal von welchem der 453 verschiedenen Joghurtsorten ich die Zutatenliste gelesen habe; sozusagen keines war ohne „Fructose, Glukose, Saccharose, Dextrose, Maltodextrin oder Malzextrakt“. Und ein natürliches Sojajoghurt? Fehlanzeige! Sojajoghurt in Florida? Unauffindbar! (und ich war wirklich in einigen Läden….)

Aber jetzt? Jetzt bin ich wieder da und es gibt keine Ausreden mehr – das „Projekt-Zuckerfrei“ wird fortgesetzt! Sobald ich die schlimmen zwei Wochen wieder hinter mir habe, werde ich sicherlich regelmässig über mein Wohlbefinden berichten.

Sich gesund zu ernähren und mal etwas genauer auf die Zutatenliste der Lebensmittel zu achten ist sicherlich ein gutes Ziel – aber das alleine genügt mir noch nicht! Und deshalb habe ich es getan:

ICH werde am 11. Juni 2017 am IRONMAN 70.3 in Rapperswil starten! (sofern ich nicht verletz bin natürlich – aber daran denke ich nicht im Traum; Verletzung ist keine Option!!)

ironman

Ich als Triathlet-Neuling will es wissen und mich über die Distanz von 1.9km Schwimmen, 90km Radfahren und 21,1 km Laufen quälen! Wenn ich schon nur daran denke bekomme ich Gänsehaut- und ein etwas mulmiges Gefühl in der Magengegend….

Nach meinem Verletzungspech will ich etwas Neues wagen und meinen Körper Multisportiv fordern.

Damit ich nicht ganz auf mich alleine gestellt bin und da ich sowieso zum Übertraining neige, habe ich mich dazu entschlossen ein „Coaching“ zu beanspruchen und einen Trainer hinzuziehen. Ich werde nach Plan trainieren und mich hoffentlich entsprechend optimal auf diesen Wettkampf vorbereiten – nein ich bin sogar sicher dass ich das werde! Meine Motivation ist grenzenlos, so sehr will ich das!

Mein neues Rennpferd habe ich gestern abgeholt; beim Schwimmkurs bin ich angemeldet. Das Laufen, meine liebste Disziplin, fordert viel Gespür für meinen Körper und die Belastung – aber es wird machbar sein am 11. Juni einen Halbmarathon (nach dem Schwimmen und dem Radausflug) zu finishen; davon bin ich überzeugt!

Ziele machen glücklich! Mich auf jeden Fall! Ich bin motiviert, fokussiert und freue mich auf diese neue Erfahrung in jeglicher Hinsicht.

Was habt ihr für Ziele? Was wollt ihr erleben, erreichen? Für was schlägt euer Herz? Wartet nicht länger, sondern beginnt jetzt eure Ziele zu erreichen – und das Wichtigste: Glaubt an Euch!!!

 

Kategorien:Allgemein

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