Wenn der eigene Körper Krieg führt…


© Andrea Rufener Photography | http://www.andrearufener.com

…dann heisst es kämpfen!

Ihr Lieben,

Versprochen ist versprochen; deshalb nun also auch mein Update bezüglich meiner Schmerzen. Eines jedoch vorweg: Der Radiologe wollte mir auch beim 10. MRT keinen Sonderrabatt gewähren. 🙂

Ich lag sage und schreibe 1,5h in diesem MRT-Gerät, was ja eigentlich irgendwie noch auszuhalten wäre, wenn da nicht diese Schlagersongs durch die mir aufgesetzten Kopfhörer gedrungen wären… nach dem dritten Mal „Atemlos“ von Helene Fischer, verlor ich dann so langsam die Nerven. Etwas zerknittert und angespannt bin ich dann irgendwann „auferstanden“ und hatte die Möglichkeit, kurz mit dem Radiologen zu sprechen. „Da ist schon was zu sehen, aber nur was Kleines“, meinte er. „Kein Bruch???“, wollte ich natürlich sofort wissen, „nein, kein Bruch“, antwortete er mit einem Lächeln auf den Lippen.

Buaaaa, ich war wohl für eine Sekunde die glücklichste Frau der Welt. Erst als ich ein paar Schritte später bemerkte, dass aufgrund dieser Aussage meine Schmerzen leider kein bisschen besser geworden sind, legte sich meine Freude wieder.

Kurzum, Diagnose: Entzündung im M. iliopsoas (Lenden- Darmbeinmuskel). Der Musculus iliopsaos wirkt als Gegenspieler der Bauchmuskulatur und Gesäßmuskulatur und ist der stärkste Beuger im Hüftgelenk.

Fazit: Laufpause! 😦

Ich hasse dieses Wort „Laufpause“ – gerade jetzt, vier Monate vor dem IM 70.3 sicherlich nicht das, was ich gebrauchen kann. Die Schwimmtrainings und Radeinheiten verfolge ich weiter, das Lauftraining wird durch den Crosstrainer ersetzt…. Trotzdem, ich bin etwas nervös… werde ich an meinem „Hauptwettkampf“ dieses Jahr überhaupt starten können? Noch überwiegt die Hoffnung, immerhin besteht mein Ziel aus dem finishen – nicht mehr und nicht weniger.

Mein Physiotherapeut versucht, die Ursache für die Entzündung zu lokalisieren. Ist es eine Überbelastung (was ich eigentlich ausschliesse), oder eine Motorische-Störung? Allenfalls ziehen wir sogar eine radikale Sportpause von ca. einer Woche in Betracht – ich stehe dem jedoch noch ein bisschen skeptisch gegenüber.

Wir werden sehen. Das Motto lautet auf jeden Fall: never give up on something you really want. It’s difficult to wait, but way more difficult to regret.

Das Trainingslager in Cambrils im April wird zeigen, wo ich stehe. Aber ich denke, dass ich hier meinem Sternzeichen alle Ehre erweise und kämpfe bis zu Schluss: wie eine Löwin! 🙂

Ich war auf jeden Fall am Wochenende das erste Mal wieder draussen auf dem Rad und es war einfach nur grossartig! Endlich wieder „frei“ sein und sich nicht nur auf der Rolle quälen; ein super Gefühl!

velotour

Auch beim Schwimmen bemerke ich kleine Fortschritte; endlich schaffe ich die 1KM-Marke unter 20 Minuten. Natürlich besteht aber auch hier noch viel Potenzial nach oben:

schwimmen20minschwimmen14-02

Bezüglich dem Absetzen der Hormone fühle ich mich grossartig. Sogar die Waage ist zuversichtlich, dass ich irgendwann wieder da ankomme, wo ich mich wohl fühle 🙂

Also eigentlich lässt sich festhalten, dass es bis auf diese ******* Entzündung gar nicht soooo schlecht läuft.

Ihr Lieben, passt auf Euch auf! You only fail, when you stop trying!

Kategorien:Allgemein

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