Fight for your dreams!


„It’s your life, it’s your call – Stand up or enjoy your fall“

No point in looking back
Over your shoulder
Leave your worries behind
For a while
(Song von Junip)

look forward

Das war definitiv mein Motto im letzten Monat: Stand up or enjoy your fall!
Gilt das eigentlich nicht für uns alle? Wie häufig beklagen wir uns, dass wir unglücklich sind, wie häufig würden wir grundsätzlich gerne etwas tun, lassen es dann aber sein, weil es sich nicht gehört oder weil es nicht der Norm entspricht?! Schlussendlich ist es doch aber so, dass wir nur dieses eine Leben zur Verfügung haben und zum Teil total vergessen, wie schnell so ein Leben an einem vorbei zieht…. „irgendwann werde ich dann schon….“ – nein, irgendwann ist es eben vielleicht schon zu spät! – das als kleiner Exkurs- nun zurück zum eigentlichen Thema: Training.

„Stand up or enjoy your fall“ habe ich nämlich durchaus auch auf mein Training bezogen. Die letzten Wochen haben mir die Schmerzen im Hüftbereich stark zugesetzt; psychisch meine ich. Jeden Morgen nach dem Aufwachen hatte ich die Hoffnung, dass in der Nacht ein Wunder geschehen ist, dass ich schmerzfrei bin… Tja, Wunder gibt es wohl, aber eben nicht bei dieser Hüft-Geschichte. Wie dem auch sei, ich kam an den Punkt wo ich mich entscheiden musste; entweder ich stecke den Kopf komplett in den Sand und verwerfe mein Projekt Ironman 70.3, oder aber ich ziehe den Kopf wieder heraus, schüttle ihn einmal heftig und verwerfe diese doofen Ich-Schaff-Das-Eh-Nicht-Gedanken. Ich habe mich für die zweite Variante entschieden! 🙂

Mittlerweile kenne ich meinen Körper ganz gut, und auch wenn ich weiss, dass ich keinen idealen Laufstiel habe, so konnte ich mir trotzdem nicht vorstellen, dass die Schmerzen im Iliopsoas von der Laufbelastung kamen. Ein weiterer Grund für diese Annahme war, dass sich die Schmerzen plötzlich von der rechten in die linke Hüfte verschoben bzw. ich plötzlich auf beiden Seiten Schmerzen hatte, obwohl ich das Lauftraining eingestellt hatte. Also Ursachensuche: Fahrrad?! Seit Oktober habe ich mein neues Rad und ich habe mich bewusst für ein grösseres Modell entschieden – im Nachhinein evtl. ein Fehler. Letzten Mittwoch konnte ich dann zum Bikefitting und ich war total überrascht, als die Ergebnisse bekannt wurden –> Mittlerweile habe ich den Sattel rund 3-5cm nach vorne verschoben und den Vorbau von 100cm auf 80cm gekürzt… Wahnsinn, oder? Ich sitze jetzt viiiiiel bequemer und mein Hüftbereich wird ernorm entlastet. Eines habe ich gelernt: das Bikefitting sollte man auf jeden Fall VOR dem Fahrradkauf erledigen und nicht erst danach (vielleicht kann ja Jemand von meinen Fehlern profitieren :))

Meine Schmerzen haben sich seither auch schon etwas gelegt. Ich würde nicht behaupten, dass ich schmerzfrei bin, aber es ist ganz deutlich besser geworden, und das trotz des intensiven Trainings der letzten Tage:

Freitag (erste Fahrt nach dem Bikefitting mit hartem Gegenwind):

Passwang Rundfahrt

Samstag; Rollentraining & anschliessender Koppellauf:

Rollentraining Berg-IntervallKoppellauf

Sonntag; Schwimmtraining:

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Es läuft also eigentlich gar nicht sooo übel und ich werde weiter kämpfen!
In 2 Wochen folgt die Trainingswoche in Cambrils und ich freue mich riiiiiesig und hoffe natürlich, dass ich bis dahin auch lauftechnisch wieder richtig trainieren kann!

Es gibt nicht mehr zu sagen als: Stand up or enjoy your fall!

Bis bald; Sel

Kategorien:Allgemein

2 Kommentare

  1. Das ist doch alles schon sehr viel versprechend!! Wir drücken natürlich die Daumen, dass du bald total schmerzfrei weiter trainieren kannst!!

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  2. es wird deine Saison werden, deine vielen Trainingskilometer haben sich jetzt schon gelohnt 😉 ich bin schon sehr gespannt und freue mich schon auf deine tollen Ergebnisse ❤

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