Es läuft nicht immer rund

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Es ist still geworden hier auf der Seite. Der letzte Beitrag vom 26. April trägt den Titel «Aufgeben ist keine Option» – die Frage die sich mir heute stellt ist, was ist aufgeben? «Aufgeben» wird grundsätzlich mit etwas Schlechtem assoziiert und ist ein verpöntes Wort, doch was steckt wirklich dahinter?

1. (jmd. gibt etwas auf)
eine Absicht oder Vorstellung, die man bisher hatte, nicht mehr weiterverfolgen.

2. (jmd. gibt jmdm. etwas auf)
jmdm. etwas als Aufgabe geben.

3. (jmd. gibt etwas auf)
zur Weiterleitung, Aufbewahrung oder Bearbeitung geben.

4. (jmd. gibt etwas auf)
mit etwas aufhören.

Verb (jmd. gibt auf)
1. nicht mehr weitermachen.

Wann ist es wirklich Zeit etwas aufzugeben, und wie lange lohnt es sich zu kämpfen? Viele Menschen sind unglücklich in ihrem Leben; ärgern sich über ihren Beruf, verbringen ihre Zeit in einer Beziehung, welche sie nicht ausfüllt und glücklich macht. Wie viele Menschen hängen an ihrem nicht erfüllenden Leben fest, obwohl es vielleicht an der Zeit wäre, dieses aufzugeben und etwas Neues zu wagen?

Wie viele Menschen versuchen mit dem Rauchen aufzuhören, verwerfen diesen Gedanken aber gleich wieder nach dem ersten Verlangen nach dem Glimmstängel? Wie viele Menschen beginnen mit Sport, werfen dann aber aus lauter Bequemlichkeit das Handtuch?

Aufgeben hat zwei Gesichter und ist Situationsabhängig. Aufgeben sollte man all das, was einem nicht glücklich macht. Das Leben ist zu kurz um sich nicht zu verwirklichen und die eigenen Ziele und Wünsche zu verfolgen. Aufgeben aus lauter Bequemlichkeit und um dem geringsten Widerstand aus dem Weg zu gehen, das ist meiner Meinung nach hingegen ein No-Go.

Ich kann aus gesundheitlichen Gründen nicht an meinem grossen Wettkampf, dem Ironman 70.3, teilnehmen. Aufgeben bevor man angefangen hat.
Es war ein Tiefschlag etwas gehen lassen zu müssen, auf was man sich seit Monaten freut und sich intensiv darauf vorbereitet hat. Aber ich höre auf meinen Körper und möchte noch lange Sport treiben können und ja, ich möchte irgendwann an der Startlinie eines Ironman 70.3 stehen – ich verliere das Ziel nicht aus den Augen und gebe deshalb auch nicht auf. Ich kämpfe und ich werde immer kämpfen, für all das im Leben, was mir wichtig ist!

Wir sind nicht geboren worden um den Kopf in den Sand zu stecken – wir sind da um unsere Träume zu verwirklichen und um unser Leben zu leben! Wir sind da um das Beste aus uns herauszuholen, um dazuzulernen und irgendwann auf das Leben zurück schauen zu können und zu sagen «ja, ich bin zufrieden». Dazu gehören sowohl die dunklen Wolken, wie auch der strahlende Sonnenschein. In diesem Sinne – Kämpft und entscheidet für Euch, wann der richtige Zeitpunkt ist, etwas aufzugeben! 😊

Zu meinem aktuellen Alternativtraining habe ich übrigens einen Beitrag auf der Asics FrontRunner Webpage veröffentlicht: https://de.asics.ch/frontrunner/articles/alternativtraining

 

 


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