Anima Sana in Corpore Sano

Anima Sana in Corpore Sano

Ein gesunder Geist in einem gesunden Körper – oder aber ein gesunder Körper für einen gesunden Geist? Wer wird hier von wem beeinflusst? Was war zuerst? Huhn oder Ei?

Jeder Mensch hat seinen eigenen Rucksack zu tragen, sein eigenes „Päckli“ zu schleppen – häufig für die Mitmenschen völlig unsichtbar und dennoch schwer auf den Schultern lastend.

Häufig kommt es vor, dass wir uns ein Urteil über einen Menschen bilden, ohne sein „Päckli“ zu kennen; Die Kollegin im Büro ist seit Wochen schlecht gelaunt – nervig – die soll sich endlich mal zusammenreissen und nicht immer gleich ausflippen wenn etwas nicht nach ihrem Kopf läuft. Erst ein paar Wochen später wird bekannt, dass ihre Mutter im Sterben liegt und sie sich ganz alleine um sämtliche organisatorische Fragen kümmern muss. Trotzdem ist sie zur Arbeit erschienen und hat ihr Bestes gegeben… eigentlich eine Wahnsinns Leistung, nicht?!

Wisst ihr was ich meine? Wenn Menschen sich plötzlich anders verhalten, sich zurückziehen, nicht mehr so belastbar sind oder häufiger aggressiv verstimmt sind, dann kann es sein, dass das nicht mit dir im Zusammenhang steht, sondern dass die Person im Hintergrund, nicht sichtbar für dich, etwas viel grösseres zu bewältigen hat.

Ich versuche ja grundsätzlich nach „Anima Sana in Corpore Sano“ zu leben und dafür zu sorgen, dass es meinem Geist gutgeht. Aber gerade die letzten Tage ist mir dies ziemlich misslungen.

„Immer positiv denken“, „an das Gute glauben“ – es ist mir wirklich schwer gefallen. Sich mit einer „Diagnose“ abzufinden braucht Zeit; das Leben bzw. die Hobbies entsprechend anzupassen ebenfalls.
Der Kopf versteht zwar was Sache ist, das Herz hingegen will es einfach nicht wahrhaben. Kopf gegen Herz – und in meinem Falle müsste ich ausnahmsweise auf den Kopf hören; nicht einfach.

Nach einem Tief folgt aber bekanntlich auch das nächste Hoch. Man darf durchaus eine gewisse Zeit verstimmt sein, jeder Mensch hat das Recht dazu und es ist die natürlichste Sache der Welt, nicht immer lächelnd durch die Gegend zu gehen. Aber ich für meinen Teil möchte diesem Zustand möglichst rasch entkommen und wieder nach vorne sehen.

Nachdem ich im Monat Juni und Juli jeweils noch 100km „laufend“ unterwegs war, ist die Zahl im August auf 7.7 km geschrumpft.
Trotzdem lassen sich die Trainingseinheiten sehen – ich war viel im Fitnesscenter und auch das Radfahren und Schwimmen haben mir viel Freude bereitet. Trotzdem gönne ich meinem Körper auch etwas Pause, gehe nicht an meine Grenzen sondern trainiere hauptsächlich „moderat“.

GarminConnect JuliGarminConnect August

Mein Besuch in Nottwil bei einem „Spezialarzt“ war nicht sonderlich aufschlussreich. Es wurde festgestellt, dass mein Körper nicht übersäuert ist; bzw. dass die Übersäuerung nicht für die schlechte Knochenbeschaffenheit verantwortlich ist. Eine gute Neuigkeit. Weniger gut aber, dass noch immer kein Licht den Weg ins Dunkel gefunden hat. Nächster Ansatz: Magen/Darm; da ich schon Jahre unter diversen Unverträglichkeiten leide und auch sonstige Beschwerden bezüglich Magen-Darm-Trakt aufzeige, wäre eine weitere Option, die Aufnahmefähigkeit des Darms zu überprüfen. Diese Untersuchung kostet jedoch rund CHF 700.00 und wird nicht von der Krankenkasse übernommen…. Ich hadere noch etwas mit meiner Entscheidung.

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Diesen Monat folgt noch die letzte Prüfung im Studium, am 22. September ist es so weit – dann sind die 3 Jahre Doppelbelastung überstanden und ich kann mich wieder auf andere Dinge konzentrieren; das ein oder andere Projekt ist bereits in Planung (und nein, nicht sportlich angehaucht) und ich freue mich riesig mich weiterzuentwickeln.

Bedenke, ein Ende bietet uns die Chance auf einen wunderbaren Neuanfang!

Wald

 


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