Überraschung zum Jahresabschluss – der Jahresrückblick 2017


Eigentlich hätte es mein Jahr werden sollen; mit vielen Läufen, Radabenteuern und natürlich dem Ironman 70.3 – daraus geworden ist Nichts. Auf der faulen Haut bin ich aber definitiv nicht gelegen; Obwohl ich vor allem die zweite Jahreshälfte richtig zurückstecken musste, lassen sich die Jahresdaten, welche meine Garmin gesammelt hat, sehen:

Aktivitäten: 547 Distanz: 4’257.93 Zeit: 499:01 Kalorien: 184’003

Mit dem Rad waren es rund 93 Einheiten, welche schlussendlich 3’505 km beinhalteten. Gelaufen hingegen bin ich nur 77 Mal, damit sind lediglich 520 km zusammengekommen. Das Schwimmen mit 94 Einheiten war somit am häufigsten vertreten und ich kann mit etwas Stolz festhalten, dass ich als Anfänger-Schwimmerin tatsächlich 200km zurückgelegt habe. Schwimmhäute habe ich (zum Glück) dennoch noch keine festgestellt 😊

Verrückt ist der Gedanke daran, dass ich rund 221 Stunden im Fitnesscenter verbracht habe – puh! Das wird sich nun im 2018 definitiv ändern….

Nun ja, die Zahlen sind das Eine, das Körpergefühl das Andere. Dieses Jahr habe ich gelernt, dass Sport nicht alles im Leben ist. Ich habe gelernt, dass sich das Leben nicht planen lässt und dass das Schicksal zuschlägt wann immer es wohl für nötig gehalten wird. Ich konnte mich von vielen Zwängen lösen und kann mittlerweile auf meinen Körper hören und pausieren, wenn er mir das Zeichen dafür gibt – und das klappte definitiv nicht immer. Für all diese «Lerneinheiten» bin ich sehr, sehr dankbar! Auch das Thema „die Waage darf die 50kg nicht überschreiten“ ist kein Thema mehr und mein Essverhalten ist gesünder denn je; auch wenn dies zu ein paar „Pölsterchen“ geführt hat – mir ist das egal! Kann das ständige „ich habe zu viel auf den Rippen und muss etwas für meine Form tun“ eh nicht mehr hören….. (und darum geht es in fast 50% der Instagram-Posts)

laufendez17

Im Oktober spürte ich plötzlich, dass sich meine Kondition irgendwie in Luft aufgelöst zu haben scheint. Wie konnte das denn bitte sein? Plötzlich war ich schon nach kurzem Treppensteigen total ausser Atem; vom Laufen und Radfahren möchte ich gar nicht erst sprechen – es war unvorstellbar. Da hatte ich das halbe Jahr über so stark trainiert und aus dem Nichts sollte nichts mehr davon vorhanden sein? Nun ja, ich habe dann eins und eins zusammengezählt und es war mir schnell klar, dass wohl «Fremdeinfluss» dafür verantwortlich sein muss. Und siehe da, der positive Schwangerschaftstest bestätigte dies auf Anhieb! 😊 Ich war natürlich superhappy und freute bzw. freue mich extrem. Dass sich der Körper aber so dermassen schnell an die ungewohnte Situation anpasst, hätte ich nicht gedacht. Die ersten drei Monate war ich besonders geplagt von Müdigkeit, Übelkeit und Unwohlsein – puuuuh, das hat Energie gekostet. Trotzdem habe ich versucht, aktiv zu bleiben. Dabei habe ich einfach ganz besonders intensiv auf meinen Körper und seine Signale geachtet. Somit bekam ich oft nach einer Stunde Crosstrainer-Training ein leichtes Bauchziehen und beendete mein Training damit sofort. Na gut, «Training» ist sowieso das falsche Wort. Ich achte einfach auf ein gesundes Mass an Bewegung; die Herzfrequenz lasse ich dabei niemals aus den Augen, denn zu hohe Werte wären ungesund und schädlich für das Ungeborene.

Schuhe_baby

Tja, und somit ist mein Ziel für 2018 auch schon gesetzt: eine glückliche und gesunde Schwangerschaft erleben zu dürfen; fit zu bleiben und das Leben auch mal aus einer anderen Perspektive (als Mami) zu geniessen. Ich freue mich darauf!

Ich wünsche Euch von Herzen wunderbare Festtage mit Euren Liebsten. Passt auf Euch auf und Rutscht gesund und glücklich ins neue Jahr!

Kinderwagen

 

 

Kategorien:Allgemein

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