Balance is the key


Was Du suchst,
ist nicht auf den Gipfeln der Berge,
nicht in den Tiefen der Meere,
nicht in den Straßen der Städte –
es ist in Deinem Herzen.

Die Zeit vergeht- und das tut sie unwahrscheinlich schnell. Richtig bewusst wird mir das erst jetzt, jetzt wo ich sehe wie die Kleine täglich grösser wird, Fortschritte macht und mobiler wird.
Erst noch ein winzig kleines Baby, jetzt bereits den ersten Brei am verspeisen.

So langsam hat sich eine Art von «Alltag» eingespielt und wir haben unsere Rituale, unsere fixen Zeiten und können somit auch wieder etwas besser planen – auch die Mami-Auszeiten! 😊

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Mutter zu sein, verändert das Leben von Grund auf. Das können einem noch so viele Menschen vornweg erzählen –  wissen was es wirklich bedeutet tut man erst dann, wenn es so weit ist.
Nicht nur dass die ganzen Tagesabläufe, Gewohnheiten und das Zeitmanagement auf den Kopf gestellt werden; nein, es verändert einem auch psychisch. Man hat mehr Verantwortung, liebt einen zusätzlichen Menschen von ganzem Herzen und weiss zum Teil gar nicht, wohin mit all den Emotionen.
Damit ich mich weiterhin in Balance bewegen kann, benötige ich die Mami-Auszeiten. Bin ich deswegen egoistisch, eine schlechte Mutter oder einfach nicht gemacht fürs «Mami-Sein»?
Nein! Ich bin der Meinung, dass auch ich ab und zu eine Auszeit verdiene – schliesslich hat sich mein Leben auf den Kopf gestellt und verändert, nicht aber meine eigenen Bedürfnisse. Eine ausgeglichene Mutter ist eine glückliche Mutter; und was gibt es besseres als das?

Eines ist jedoch sicher, Planung ist das halbe Leben (zumindest wenn man ein 17 Wochen altes Baby zu Hause hat und sich eine Auszeit nehmen will).
Und etwas anderes ist auch ganz sicher: ohne Unterstützung würde das alles absolut gar nicht funktionieren.
Ich bin entsprechend unendlich dankbar, habe ich einen Mann an meiner Seite, der mir meinen Freiraum lässt und mich unterstützt, wenn ich meine Zeit-für-mich brauche. Da wir beide sehr sportlich sind und wir beide gerne weiterhin unserem Hobby nachgehen möchten, haben wir eine optimale Lösung für uns gefunden: Er trainiert hauptsächlich in seiner Mittagspause, und ich darf mir dann am Abend noch eine Stunde Zeit für mich nehmen- dann ist seine Vater-Tochter-Zeit.
Funktioniert eigentlich meistens ganz ordentlich. Da wäre ja aber auch noch die Paar-Zeit, welche nicht vergessen werden darf. Ich finde es unglaublich wichtig, dass man sich als Paar nicht verliert, denn das passiert viel schneller als einem lieb ist.
Wir haben viel und lange darüber geredet, wie wir mit der wenigen gemeinsamen Zeit, welche uns bleibt, umgehen möchten. Für uns ist klar, dass die offene und ehrliche Kommunikation an erster Stelle steht. Das sofortige Ansprechen von Problemen spielt dabei eine entscheidende Rolle. Somit häufen sich die Unstimmigkeiten nicht an und können zeitnah aus der Welt geschafft werden – das «Fass zum überlaufen bringen» ist somit gar nicht erst möglich.
Ausserdem nützen wir die Zeit die uns bleibt aktiv; kein Fernseher, kein Mobilephone- nur wir Zwei (und plötzlich stellt man fest, wieviel Zeit so eine Flimmerkiste in Anspruch nimmt).

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Eltern zu werden ist auch eine Art Beziehungsprobe – aber an Aufgaben wächst man ja bekanntlich! 😊

Apropos wachsen – sportlich gesehen geht es bei mir ebenfalls in kleinen Schritten voran; dazu aber nächstes Mal mehr!

«Wir haben gelernt schneller zu schlafen, nebenbei zu essen und viel produktiver zu arbeiten. Aber wir haben verlernt in Balance zu leben»

Kategorien:Allgemein

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