The road is a good listener


I did it! Mein erster Wettkampf seit einer gefühlten Ewigkeit.
Wettkampf ist jedoch etwas weit gegriffen, denn erstens startete ich «just for fun» und zweitens war es alles andere als ein «Kampf» – es war purer Spass!
lauf

Vor meiner Schwangerschaft war ich sozusagen dauerverletzt. Während meiner Schwangerschaft bin ich zwar gelaufen, jedoch immer in einem sehr angemessenen Tempo, schliesslich wollte ich nichts forcieren. Und nun, seit die Kleine da ist, nütze ich die Laufeinheiten um Energie zu sammeln und um abzuschalten. Tempoläufe oder Intervalle standen bis anhin also noch nicht auf meiner To-Do Liste. Geniessen, das war bzw. ist das oberste Gebot.

Dennoch, Laufveranstaltungen mag ich; die Stimmung, die Menschen, die Zeit mit Gleichgesinnten auf der Strecke – es ist eine willkommene Abwechslung, denn die meisten Laufeinheiten absolviere ich komplett mit mir alleine.
In einem Startblock zu stehen war nach so langer Abstinenz schon Aufregung genug; überall Musik, überall strahlende Gesichter und ein motivierender Speaker im Hintergrund. Was meine Vorfreude jedoch tatsächlich ins Unermessliche steigen liess, war die Tatsache, dass irgendwo an der Strecke mein Liebster mit unserer Tochter stehen wird.
Wie dankbar ich doch bin, dass ich bei meinen Lauf-Abenteuern so tatkräftig unterstützt werde, denn organisatorisch (Kinderwagen in komplett überfüllten Zügen / Start und Zielort an unterschiedlichen Orten) war dieser Lauf wirklich nicht ohne.

Als der Startschuss fiel, hatte ich Gänsehaut – als ich 10 Kilometer später im Ziel eintraf, hatte ich Gänsehaut und dazwischen? Richtig, dazwischen auch!
Die Streckenführung war toll; es gab immer was zu sehen und die Kilometer verflogen wie von selbst.
Nach dem anfänglichen Gedränge und einer gemütlichen Pace von 5:23/km war ich mehr als überrascht, als meine Uhr am Handgelenk mir nach jedem zurück gelegten Kilometer eine tiefere Zahl anzeigte: 4:56, 4:39, 4:36! Nun ja, Beine fühlten sich top an, atmen funktionierte ausgezeichnet und Sprachnachrichten an meinen Begleiter konnte ich auch noch mühelos aufnehmen. Ich würde sagen Jackpot! 😊
Schlussendlich hatte ich auf die Distanz von 10.23 km eine durchschnittliche Pace von 4:49/km und bin damit mehr als nur zufrieden. Schliesslich war das ursprünglich komplett anders geplant (daher auch die Sprachnachrichten – nicht dass wir uns aufgrund meiner «zu schnellen» Zeit, verpassen).

zeiten lauf

Danke, danke Luzern für dieses tolle Erlebnis! Ich hoffe sehr, dass ich nächstes Jahr wieder an der Startlinie stehen werde; dann vielleicht sogar über die Halbmarathondistanz.  

Und jetzt, jetzt sitze ich mit einer fetten Erkältung zu Hause und schwelge in Erinnerungen. Aber Pläne schmieden, Pläne schmieden das geht trotzdem!

PS:
Kleiner Tipp an alle kinderlosen – geniesst das «Krank-sein» noch, solange ihr könnt. Solltet ihr euch irgendwann für Kinder entscheiden, dann wartet eine ganz andere Dimension der Grippe auf euch; im Bett liegen und schlafen ist nämlich nicht mehr, stattdessen heisst es Kind bespassen und Brei kochen
😊

me after running

Kategorien:Allgemein

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