#flachgelegt

Ja es ist passiert; nach einer gefühlten Ewigkeit hats mich wieder einmal erwischt, und zwar richtig – ich liege flach, die Grippe lässt grüssen.
Ein guter Zeitpunkt um über die vergangenen Wochen nachzudenken und euch mal wieder ein sportliches Update dazulassen
😊

dezember18

7. Monate sind seit der Geburt vergangen und so langsam habe ich das Gefühl, dass ich wieder in meinem alten Körper stecke – nein, noch besser – in einer gesünderen Version meines alten Körpers. Vor der Schwangerschaft reihte sich eine Verletzung an die Andere. Ich habe immer wieder über meine Grenzen hinaus trainiert und wurde entsprechend dafür «belohnt».  Umso glücklicher bin ich, kann ich mittlerweile auf mein Innerstes hören. Spass an der Sache zu haben, das ist der Schlüssel zum wahren Erfolg.

Im Dezember bin ich rund 191 km gelaufen, so viel wie schon lange nicht mehr.
Am ersten Januar 2019 bin ich mit einem Lauf über 22 km ins neue Jahr gestartet. Was für ein tolles Gefühl, Freude pur.
Ich wollte schon Pläne schmieden und mich zu einem Halbmarathon anmelden, aber die Grippe jetzt lässt mich aufhorchen.
Mein Körper wird ziemlich gefordert und das ganz ohne Sport: Arbeiten, stillen, schlaflose Nächte; das sollte man nicht unterschätzen. Ausserdem ist die Kleine auch super aktiv und das führt schlussendlich dazu, dass die Erholungsphasen unglaublich rar sind.

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Früher hätte ich so eine Grippe nicht ernst genommen, ich hätte so rasch wie möglich meine Laufschuhe wieder geschnürt und wäre losgelaufen, je weiter desto besser.
Heute weiss ich, dass mein Körper mir etwas mitteilen will «halt, stopp Selina – ich bin geschwächt, gib mir meine Zeit, bitte!». Es wäre gelogen, wenn ich sage, dass es mir absolut nichts ausmacht, meine Füsse still zu halten. Ich liebe das Laufen und ja, es fehlt mir ungemein.  Aber genau weil ich das Laufen so liebe, gebe ich meinem Körper nun die Zeit, die er braucht. Ich habe nämlich absolut keine Lust aufgrund einer Verletzung wieder längerfristig pausieren zu müssen – und eine Verletzung ist genau das, was ich mir nun einfangen würde, wenn ich einfach weiter mache.

Auf den Social Media Kanälen sehe ich immer wieder, dass sich Influencer trotz Krankheit in Szene setzen (müssen). Egal ob Magendarmvirus, Grippe oder sonst was; Hauptsache Sportklamotten an und gequält in die Kamera lächeln. Eigentlich traurig, nicht wahr? Es könnte ja tatsächlich passieren, dass man ein paar Follower verliert, wenn man dazu steht, dass man sich nicht gut fühlt. Bedenklich, aber zum Glück nicht meine Baustelle- nicht mehr. Influencerin war ich zwar noch nie, aber gequält in die Kamera gelächelt habe ich bestimmt auch schon 😊 Und warum? Weil man eben keine Schwäche zeigt, schon gar nicht gegen Aussen!
Zum Glück habe ich gelernt, dass das Leben kein Ponyhof oder Wunschkonzert ist – und so ist’s auch bei allen anderen! JEDEM geht’s mal mies, JEDER hat mal schlechte Laune, JEDER ist mal unzufrieden mit sich selbst und JEDER ist mal traurig und fühlt sich alleine. Das ist die Wahrheit, nichts als die Wahrheit und zu dieser darf und kann man stehen – immer!

«Das Leben ist kein Wunschkonzert, aber manchmal spielt es dein Lieblingslied»

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