Time is Running!

Es ist ruhig geworden hier auf Selathlon.com – nicht aber in meinem Leben.

Wie bereits in meinem letzten Blog-Beitrag geschrieben, besitzt mein Tag noch immer nur 24 Stunden – einfach zu wenig, um all das erledigen zu können, was ich gerne würde.

Letzten Samstag feierte meine kleine Maus ihren ersten Geburtstag. Richtig gelesen; ihren ersten Geburtstag? Wo ist die Zeit bloss geblieben? Ich kann mich noch erinnern als dieses kleine, süsse Wesen frisch «geschlüpft» ist- und jetzt? Jetzt beginnt sie, ihre ersten Schritte zu wagen und kann schon ganz gut kommunizieren und auch zeigen, wenn ihr was nicht passt 😊

fist birthday

Ich finde, so ein 1. Geburtstag lädt dazu ein, das letzte Jahr auch in sportlicher Hinsicht Revue passieren zu lassen.
Hierzu nehme ich vornweg, dass ich unendlich stolz bin auf meinen Körper und auf all das, was er leistet und verkraftet. Wer mich kennt oder schon etwas länger verfolgt, der weiss, dass ich gesundheitlich doch einige Probleme hatte vor der Schwangerschaft; ein Überlastungsbruch jagte den nächsten und keiner wusste so recht, was die Gründe dafür sind.
Seit nun bald 2 Jahren bin ich komplett verletzungsfrei und hoffe, dass dies auch längerfristig so bleibt. Und nicht nur das; vor ein paar Wochen bin ich meine persönliche Bestzeit auf die Halbmarathondistanz gelaufen.
halbmarathon

Ganz abgesehen davon, bin ich dieses Jahr bereits 917 km gelaufen und habe rund 83 Stunden in den Laufschuhen verbracht. Schon verrückt, wenn man diese Zahlen so sieht und bedenkt, dass man vor einem Jahr im Spital lag und ein frischgeborenes Kind in den Armen hielt.
Wie gesagt, der Körper ist ein Kunstwerk und die Natur hat alles gegeben, als sie den Menschen «erschuf».

Ehrlichgesagt lässt sich das Laufen aber auch tatsächlich am einfachsten in den Alltag integrieren. Ich kann die Kleine ganz einfach in den Joggingwagen setzen und losdüsen. 1-2 Stunden ist das kein Problem und sie hat sogar richtig Spass daran, von Mama durch die Gegend geschoben zu werden. Für die längeren Läufe kann es dann durchaus vorkommen, dass ich mein persönliches Begleitfahrzeug in Form von Papi und Kind mit Velo und Anhänger zur Unterstützung zur Seite habe.
Das Schwimmen und Radfahren kommen da definitiv zu kurz.

lauflauflauf

Erst letztes Wochenende bin ich seit langem wieder einmal ins Wasser gesprungen und habe mit Entsetzen festgestellt, dass meine Swim-Skills wohl untergegangen sind. Aber ohne Übung auch kein Meister – nicht wahr?
Gerne wäre ich auch in diesem Jahr an einem Triathlon gestartet, aber mit genau 2 Radeinheiten in den letzten 6 Monaten traue ich mir dies ganz einfach nicht zu.
Ausserdem leide ich noch immer unter permanentem Schlafmangel und bin sicher, dass ich meinen Körper nicht überfordern sollte, sonst muss ich dann mit Konsequenzen leben, auf welche ich gut verzichten kann.

radtour

Nichts destotrotz ist es nach wie vor mein Ziel, irgendwann an einem Ironman 70.3 zu starten; ganz ohne Ambition- mit purem Spass an der Sache! Tipps wie ich mein Schwimmtraining und die Radeinheiten mit Familie besser kombinieren kann, sind gerne jederzeit willkommen 😊

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